KW 53: Bezirk soll Wrangelstraße 66 kaufen, Cassiopeia und Skatehalle bleiben bestehen, Görli wird verschönert

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Liebe Leser, in den letzten sieben Tagen ist in Friedrichshain-Kreuzberg wieder eine Menge passiert. Auf dem RAW-Gelände wird die Skathalle und der Club Cassiopeia erhalten bleiben, der Görlitzer Park wird weiter verschönert und das Hotel in der Flotwellstraße wurde überfallen. Außerdem haben wir für Sie ein Spektrum an feuchtfröhlichen Silvesterpartys bereit gestellt. Viel Spaß beim Lesen!

\ FRIEDRICHSHAIN KREUZBERG AKTUELL /

Wrangelstraße 66 soll vom Bezirk gekauft werden: Kreuzberg hat im Kampf gegen die Gentrifizierung ein Zeichen gesetzt und selbst ein Haus gekauft. Es handelt sich um das Objekt in der Wrangelstraße 66. Kreuzberg ist Milieuschutzgebiet, was Verkauf und Umbaumaßnahmen unter Auflagen stellt. Eine davon besagt, dass die Kommune ein Vorkaufsrecht genießt. Das, so forderten die Mieter, solle der Bezirk doch bitte ausüben. Aber da der keine 3,7 Millionen Euro übrig hatte, die der Kaufpreis des Hauses beträgt, schlugen sie die Kooperation mit einer Stiftung vor. Den Mietern gelang es, die BVV von ihrer Idee zu überzeugen, und so verhandelte Kreuzberg mit Wohnungsbaugesellschaften und Stiftungen, machte sein Vorkaufsrecht geltend und beabsichtigt nun, die Wrangelstraße 66 in Gemeingut umzuwandeln.
welt.de

Cassiopeia und Skatehalle bleiben bestehen: Im Januar beginnt ein Beteiligungsverfahren zur Zukunft des RAW-Geländes. Der Stadtplanungsausschuss formulierte der BVV mehrer Bedingungen. Sowohl die soziokulturellen Angebote als auch die Skatehalle samt Kletterturm und Cassiopeia müssen weiter erhalten bleiben. Bei dem Beteiligungsverfahren sind sind vor allem die Ideen der Kurth-Gruppe, der seit Frühjahr rund 53 000 der insgesamt 70 000 Quadratmeter des Grundstücks gehören, gefragt.
berliner-woche.de

Hotel überfallen in Flottwellstraße: Montag Nacht haben drei Männer mit vorgehaltener Schusswaffe ein Hotel an der Flottwellstraße überfallen. Sie bedrohten die beiden Angestellten mit einer Schusswaffe, und forderten Geld aus der Rezeptionskasse. Als sie das Geld hatten, ging der bewaffnete Täter mit einem der Angestellten in das Restaurant und ließ sich noch mehr Geld herausgeben. Anschließend konnten die drei Räuber unerkannt Flüchten. Die beiden 46 und 24 Jahre alten Angestellten bleiben unverletzt.
morgenpost.de

Keine verstärkte Polizeipräsenz auf RAW-Gelände: Auf dem RAW-Gelände an der Revaler Straße werden sich in der Silvesternacht tausende Berliner ins neue Jahr feiern. Die Polizei appelliert an die Veranstalter. Sie seien für die Sicherheit ihrer Gäste verantwortlich. Natürlich werde man in der Silvesternacht auch dieses Areal im Auge behalten, doch eine verstärkte Präsenz an diesem Veranstaltungsort sei derzeit nicht geplant, so ein Polizeisprecher.
morgenpost.de

Bürgerdialog im Rathaus Kreuzberg mit Senator Andreas Geisel beantwortet Fragen zu SEZ, Dragonareal etc. berliner-woche.de
Kinder-Balettkurse suchen nach Nachwuchstänzern zwoschen fünf und sieben. berliner-woche.de
Die Volkshochschule soll künftig den Namen von Gilberto Bosques tragen. berliner-woche.de
330 neue Wohnungen entstehen zwischen Hallescher Straße, Stresemannstraße und Möckernstraße morgenpost.de

Mörder des spanischen Studenten noch nicht gefasst: 10.000 EUro Belohnung hatte die Staatsanwaltschaft vor knapp zwei Wochen ausgesetzt, nach dem ein 26-jährige spanischer Student in der Nacht zum 7. November auf dem Oranienplatz in Kreuzberg niedergestochen wurde. Es seien 23 Hinweise eingegangen, teilte die Polizei am Montag auf Anfrage mit. Die Polizei sucht nach einem unbekannten Zeugen. Der 45 bis 50 Jahre alte Mann soll kurz vor der Tat mit dem späteren Opfer und seinen zwei Begleitern in einen belanglosen Streit geraten sein. Danach habe er mit dem späteren Angreifer gesprochen. Der Angreifer wurde laut Polizei als etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann mit südländischem Aussehen beschrieben. Die Ermittler haben ein Foto des Opfers veröffentlicht und suchen nach weiteren Zeugen.
berlinonline.de

Schläger rastet aus: An der Tramhaltestelle Landsberger Allee Ecke Petersburger Straße hat ein Mann einem anderen am Montagabend gegen 23:00 Uhr ins Gesicht geschlagen. Der Verletzte war mit einer Frau unterwegs, als der Angreifer ihn ins Gesicht schlug. Auch auf die alarmierte Polizei reagierte der Schläger aggressiv. Nachdem der Angreifer massiven Widerstand geleistet hatte, konnten die Beamten ihn aber schließlich fixieren. Der Mann wurde festgenommen und verbrachte die Nacht in einer Gefangenensammelstelle.
bz-berlin.de

Autobrand in Löwestraße: In der Nacht auf Dienstag ist in der Löwestraße ein Auto in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Berliner Polizei hatte ein Zeuge gegen Mitternacht das Feuer an einem geparkten Opel Astra entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten den Brand; durch die Hitze wurde ein davor geparkter BMW sowie ein auf dem Gehweg abgestellter Motorroller ebenfalls beschädigt. Der Staatsschutz ermittelt.
tagesspiegel.de

Polizei-Ticker: Donnerstag wurden vier Männer festgenommen, nach dem einer von ihnen gegen 6.50 Uhr in der Marchlewskistraße Ecke Helsingforser Platz in den Schwitzkasten nahm und zu Boden brachte. Die drei weitere Männer kamen dazu und raubten seine Geldbörse raubten; Zweimal sind in der vergangenen Nacht mehrere Personen an einem Kiosk am Kottbusser Tor in eine Schlägerei geraten. Ein Mann wurde leicht verletzt; Ein Rentner hat offenbar Gas und Bremse verwechselt und fuhr mit seinem Auto in einen Supermarkt am Platz der Vereinten Nationen, dabei wurde eine Person leicht verletzt.
berlin.de (Überfall); morgenpost.de (Schlägerei); morgenpost.de (Unfall)

Verkehrsmeldung: Der Bau des Bahnhofs Ostkreuz schreitet voran. Zum ersten Mal in seiner gut 130-jährigen Geschichte ist er auch Regionalbahnhof. Seit 12. Dezember halten auf dem Bahnsteig neben der mächtigen Ringbahnhalle erstmals auch Regionalbahnen auf ihren Fahrten zwischen Templin, Eberswalde, Werneuchen und Senftenberg. Der Bahnhof Ostkreuz soll 2018 fertig sein.
http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/verkehr/ostkreuz-ist-jetzt-regionalbahnhof-bahnen-halten-am-oberen-bahnsteig-d91477.html

\ ZAHL DER WOCHE /

62 Polizeieinsätze gab es am Kottbusser Tor im Jahr 2015.
morgenpost.de

\ STADTLEBEN /

Görli wird verschönert: Bis voraussichtlich 30. April 2016 finden Baumaßnahmen im Görlitzer Park statt. Nachdem bereits viele Wege erneuert und teilweise beleuchtet worden sind, werden kommendes Jahr die Eingangsbereiche so verbessert, dass Unfallträchtige Situationen zwischen Radfahrern und Fußgängern besser vermieden werden. Außerdem soll der Kinderbauernhof erweitert und für Kraftfahrzeuge eine bessere Zufahrt in den Park ermöglicht werden. Vereinzelt werden auch Eingänge aufgegeben, da es im Abschnitt Falckensteinstraße bis Görlitzer Ufer mehrere Eingänge in kurzer Entfernung gibt und nach Fertigstellung dieser Maßnahmen sollen ab Frühjahr 2016 dann noch der Spielplatz am Fuße des Rodelberges neu gestaltet und eine kostenfreie Toilette neben dem Spielplatz errichtet werden.
berlinonline.de

Inklusionspreis für Familiencafé Amitola: Ines Pavlou und ihr Familiencafé Amitola haben den Berliner Inklusionspreis gewonnen. Seit 2009 bietet Chefin Pavlou Jugendlichen, etwa mit einer Lernschwäche oder ohne Schulabschluss, die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Gut ein Dutzend Menschen waren es bisher. Das Amitola ist schnell zu einem Kieztreffpunkt geworden, in dem ganz selbstverständlich auch Menschen mit Behinderungen gehören. Für dieses Engagement wurde sie Ende November mit dem Berliner Inklusionspreis 2015 im Bereich Kleinunternehmen ausgezeichnet. Er ist mit 10 000 Euro dotiert.
berliner-woche.de

Anwohnerkritik an Neubauplänen: Auf dem Grundstück der Alten Mälzerei an der Frieden- und Pufendorfstraße soll ein neues Quartier mit insgesamt rund 650 Wohnungen entstehen. Gegen den Bau dieser „Friedrichshainer Höfe“ haben die Mitglieder einer Bürgerinitiative mit Namen Pufendorf Community grundsätzlich nichts einzuwenden. Wohl aber erheben sie Einwände, wie er geplant ist. Weil es sich bei den rund 440 Wohnungen entlang der Pufendorfstraße, um ein abschüssiges Areal handelt, will die B + L, der Spezialist für Wohnimmobilien das Gelände erst einmal anheben, was eine Verschattung für die Bürger nach sich ziehen würde. Die Initiative verlangt das sich bei der Bebauung am natürlichen Gefälle orientiert wird.
berliner-woche.de

Stalking Beratung im Fireda-Frauenzentrum: Die Beratung wendet sich an alle Mädchen und Frauen, die gegen ihren Willen von einer anderen Person belästigt, verfolgt oder beobachtet werden. Aber auch Mädchen und Frauen, die sich beobachtet fühlen und sich nicht sicher sind, ob es sich dabei um Stalking handelt, sind hier angesprochen. In einem kostenlosen Einzelgespräch wird an einer individuellen Lösung des Problems gearbeitet. Die Beratung findet am 6. Januar in der Proskauer Str. 7 statt. Termin nur nach telefonischer Vereinbarung unter 030 4224276.
berlin.de

klären wir mit Ihnen zusammen Ihre Situation und suchen Lösungswege und Lösungsmöglichkeiten ganz individuell für Sie.
Jedes Mädchen und jede Frau hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst!

Party:: Spektakuläre Silvestersause im Postbahnhof auf vier Floors silversterparty.in
Party: am Osthafen auf dem Universal Gelände silverterparty.in
Party: im Matrix mit 8 Top Djs & Mcs auf 7 Areas. matrix-berlin.de
Theater: „Außer Kontrolle“ im Berliner Kriminal Theater 15:30 und 19 Uhr silvesterparty.in

\ SPORT /

Eisbären verlieren in München: Die Eisbären Berlin unterlagen am Montagabend dem EHC Red Bull München mit 0:3. Vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle fanden die Berliner kein Mittel gegen die Defensive der Gastgeber um Goalie David Leggio. Die Münchner gingen mit einem Doppelschlag zu Beginn von Drittel 2 in Führung (Samson, Wörle) und versuchten nachzusetzen. Die Eisbären aber hatten einen ganz starken Petri Vehanen im Kasten. Die Entscheidung gelang den Bayern 3 Minuten vor Schluss durch München Nationalspieler Dominik Kahun.

Wir wünschen allen Lesern eine bunte Silvesternacht und wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf friedrichshain-kreuzberg-journal.de erledigen.

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